Erfahrungen mit Ohr-Implantat-Akupunktur?

Sehr geehrte Damen und Herren,

beim letzten Treffen kam die Frage auf, ob jemand schon Erfahrungen mit der Ohr-Implantat-Akupunktur bei Parkinson gemacht hat.

Ich wurde gebeten, diese Frage auch auf die Internetseite zu setzen. Wir sind an Ihren Erfahrungen oder Überlegungen dazu interessiert! Sie können gerne direkt hier unter diesen Artikel einen Kommentar schreiben – oder auch eine Mail an: marre@parkinson-bruehl.de. Zusätzlich besteht natürlich auch die Möglichkeit zu telefonieren: 02426-6839980 (AB, ich rufe zurück!).

Vielen Dank!

5 Gedanken zu „Erfahrungen mit Ohr-Implantat-Akupunktur?

  1. Hallo, ich leide ganz schlimm an dem RLS. Wer hat Erfahrung mit Akupunktur gemacht?. Eine ehrliche Antwort ist sehr wichtig- da ich seit 2016 daran Leide und seit 4 Jahren ganz schlimm dran bin. Es halbiert die LEBENSQUALITÄT. Stephan

  2. Hallo,
    ich habe kein Parkinson, sondern essentieller tremor.
    Ich habe von der Behandlung mit Ohr Implantate gehört und auch mit einem Arzt in Berlin gesprochen, der diese Behandlung durchführt.
    Bevor ich diese Behandlung in Anspruch nehme, würde ich gerne mit Menschen in Kontakt kommen, die Erfahrungen gemacht haben. Haben Sie solche Erfahrungsberichte?

    Mit freundlichen Grüssen
    Aud Wolter

  3. Die Frage ist nicht, ob es dem Patienten nach subjektivem Befinden irgendwie „besser geht“.Die diversen Symptome bei Parkinson müssen und können angegeben werden: Tremor, Rigor, schlurfender Gang, Akinesie, Apathie, Schrift- und Stimmveränderung, Diese Symptome lassen sich weitgehend objektivieren! Dafür gibt es ziemlich verlässliche Befragungsinstrumente mit statistisch valider Bedeutung.

  4. Die Frage ist, wie man „Erfolge“ definiert.
    Im Internet kommt man nach kurzer Recherche auf die Seite eines Arztes, der diese (seine?) Therapie als „erfolgreich“ bewirbt und dazu auch Studien verlinkt (die er selber durchgeführt hat). Ich möchte mir nicht anmaßen, über die Methode selber zu urteilen, sondern möchte nur kurz auf die Festlegung eingehen, was als „Erfolg“ dargestellt wird.
    Es gibt ja verschiedenste Möglichkeiten, „erfolgreich“ zu definieren. Im Rahmen einer Parkinsonerkrankung könnte man zum Beispiel überprüfen, wie gut Tabletten wirken- zum Beispiel, indem man misst, wie lange der Patient damit gut beweglich ist- im Gegensatz zu einem Zeitraum ohne Einnahme oder mit weniger Wirkstoff. Oder in der Logopädie- wenn ein Patient nach der Stimmtherapie deutlich lauter und besser verständlich ist als vorher, ist das auch ein- messbarer- Erfolg. Bezüglich der Implantate bezieht sich der Arzt darauf, dass die Patienten angeben, dass ihre Lebensqualität sich verbessert habe. Das ist für Patienten sicherlich ein relevanter Aspekt, es liest sich aber nicht so, als stehe dahinter eine belegte wissenschaftliche Aussage (zum Beispiel gibt es extra entwickelte Fragebögen zu „Lebensqualität bei Parkinson“), gute wissenschaftliche Praxis wäre, auch anzugeben, mit welchem Material die Untersuchung durchgeführt wurde. Da das hier fehlt, gehe ich eher von einer informellen Befragung aus. Etwas überspitzt:
    Der Arzt fragt: Wie geht es Ihnen?
    Der Patient sagt: Ich fühle mich jetzt besser als vor dem Einsatz der Implantate!

    Verstehen Sie mich nicht falsch- die Einschätzung durch den Patienten ist wichtig, aber in diesem Fall wenig aussagekräftig. Das ist jetzt nur eine ganz kurze Zusammenfassung, wenn Sie es genauer wissen möchten, sprechen Sie mich gern an!

    Fazit: Dass Therapien erfolgreich erprobt werden, ist in der Forschung ein wichtiges Thema und wird in der Regel durch Studien nachgewiesen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen.
    Bei dieser speziellen Therapie sehe ich – mit den veröffentlichten Daten – keine gute Begründung bezüglich der Wirksamkeit.

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