ich mache heute sehr gern auf die Initiative von Daniel Debbrecht aufmerksam. Er organisiert ab August einen „U65 Parkinson Selbsthilfe Stammtisch in Brühl“. Die ersten Treffen plant er – jeweils ab 18.00 – am
Ein Strauß roter Tulpen – Symbolbild für den Welt-Parkinson-Tag
Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April informiere ich heute über die Relevanz logopädischer Therapie auch gerade für Menschen mit einer Parkinsonerkrankung.
Der Welt-Parkinson-Tag wird seit 1997 am Geburtstag des englischen Arztes James Parkinson begangen, der im Jahr 1817 als Erster auf das Krankheitsbild aufmerksam machte. Seit 2005 ist die rote Tulpe das Symbolbild für diesen Tag.
Eine Parkinson-Erkrankung ist
nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste
neurodegenerative Erkrankung. Allein in Deutschland sind aktuell bis zu
400.000 Menschen betroffen, die nach Diagnosestellung bis zu einigen
Jahrzehnten mit dieser Erkrankung leben. Die motorischen Symptome, u.a. der
typische Tremor (Zittern) können über lange Zeit gut durch eine individuelle
Medikation behandelt werden.
Aber auch die Logopädie hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf den Verlauf der
Erkrankung: Für eine Vielzahl von Symptomen,
die nicht gut auf Medikamente ansprechen, bieten wir fundierte Therapie an, um
den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität zu erhöhen. Hierzu
verfügen wir über Methoden aus Sprechtherapie,
Stimmtherapie, Schlucktherapie und Sprachtherapie, die zielgerichtet in den unterschiedlichen Stadien der Erkrankung eingesetzt
werden.
Die Parkinsonerkrankungen sind ein eindrückliches Beispiel für die Herausforderungen im Gesundheitswesen. Die Zunahme chronischer Erkrankungen und die Komplexität der Störungsbilder unterstreichen eindrücklich die Notwendigkeit der Weiterentwicklung einer gleichzeitig qualitativ hochwertigen, effektiven und effizienten Therapie.
Um eine gute Patient*innenversorgung auch zukünftig gewährleisten zu können, ist eine grundlegende Voraussetzung, dass alle Logopäd*innen in der Lage sind, evidenzbasiert (wissenschaftsorientiert) zu denken und zu arbeiten – und zwar sowohl in Forschung und Lehre als auch in der täglichen Praxis. Die hierfür notwendigen Kompetenzen müssen bereits während der Ausbildung erworben werden! Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl e.V.) fordert daher, dass in der anstehendenErneuerung des Berufsgesetzes die Ausbildung in der Logopädie in die hochschulische Regelausbildung (Vollakademisierung) überführt wird.
Hier freuen wir uns auch über die Unterstützung der Patient*innen-Vertretungen!
Gern komme ich dazu – auch als Vertreterin des dbl – mit Ihnen persönlich ins Gespräch. Schreiben oder rufen Sie mich einfach an!
Sehr geehrte Damen und Herren,
in diesen Zeiten, in denen wir uns persönlich leider nicht sehen können, stehen uns zum Glück aber ja andere Kanäle zur Verfügung. Ich habe mir hier bei einer Lehrerin eines meiner Kinder etwas abgeguckt. Es ist zwar eher für Therapiezwecke gedacht, aber vielleicht haben Sie ja auch Interesse daran.
Schauen Sie gern einmal rein, ich werde es im Laufe der Zeit erweitern.
Heute werde ich Übungen zur Sprechtherapie (rund um das Thema „Verständlichkeit“) einstellen: https://padlet.com/hema73/zyqunaf7qgsd
An Ihren Rückmeldungen bin ich sehr interessiert! Schreiben Sie gern an marre@parkinson-bruehl.de, auch wenn Sie sich zu anderen Bereichen Übungen wünschen. Vielen Dank!
Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Teilnehmer unserer Gruppe hat mich auf diesen interessanten Artikel aufmerksam gemacht, den ich in Absprache mit ihm hier gerne verlinke: Karatetraining bei Parkinson?!
Besonders interessant fanden wir das Video.
Mit besten Grüßen
Heike Marré
Sehr geehrte Damen und Herren,
ab April werden wir im Vorfeld der Treffen (aber auch an den anderen Donnerstagen) in Kooperation mit der Sportwissenschaftlerin Carina Holl (Praxis Klöttschen) ein Bewegungsangebot etablieren. Es besteht zunächst die Möglichkeit, zwischen Wassergymnastik und Hockergymnastik (die es aber in sich hat!) zu wählen. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit auf Ihr Interesse stößt und wir das Angebot demnächst auch erweitern können. Angedacht ist z.B. auch bei schönerem Wetter ein Nordic Walking- Schnupperkurs, aus dem sich dann gerne eine Gruppe entwickeln kann. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie auch hier auf der Seite in der rechten Spalte ganz unten.
Um zeitnahe Anmeldung wird gebeten. Vielen Dank!
Beste Grüße
Heike Marré
das nächste Parkinson-Treffen findet wieder im Festsaal des Haus Wetterstein statt, am 27.09.2018 von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr.
Dieses Mal möchte ich Ihnen gerne Informationen zu meinem Spezialthema geben: Wortfindungsschwierigkeiten, die im Rahmen einer Parkinsonerkrankung im Verlauf auftreten können, werden mir schon seit Jahren immer wieder berichtet.
Sowohl im Rahmen meiner Diplomarbeit als auch jetzt in der Doktorarbeit beschäftige ich mich genauer mit den Ursachen, mit Diagnostik-, aber auch mit Therapiemöglichkeiten.
Einen kleinen Auszug daraus möchte ich Ihnen gerne vorstellen und freue mich besonders darauf, im Anschluss mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen!
die Tag(e) der Offenen Tür anlässlich der offiziellen Eröffnung der „Logopädie im Wetterstein“ rücken näher.
Noch einmal zur Erinnerung:
Am Freitag, 01.06.18, von 13:oo bis 18:00 Uhr und
am Samstag, den 02.06.18, von 10:00 bis 15:00 Uhr
laden wir vom Seniorenwohnheim Brühl gGmbH (besser bekannt als das „Haus Wetterstein“) Sie ganz herzlich ein, sich vor Ort (Will-Küpper-Straße 2) ein Bild von unseren neuen Räumlichkeiten zu machen und bei einem Glas Sekt oder Orangensaft oder einer Tasse Kaffee mit mir und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Als Aussteller konnte ich tageweise die folgenden Firmen gewinnen:
Nutricia: Ernährungszusätze bei Schluckstörungen Fahl: Medizintechnik für die Schlucktherapie Rehavista: Hilfsmittel für die Unterstützte Kommunikation Biozoon: „Smoothfood“: Neue Wege bei eingeschränkter Schluckfähigkeit
Die vorgestellten Produkte und Materialien werden gegebenenfalls auch bei der logopädischen Therapie mit Menschen mit einer Parkinsonerkrankung eingesetzt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Termine der nächsten Treffen können Sie jetzt auch immer dem Textfeld auf der rechten Seite entnehmen.
Diesen Monat treffen wir uns am 29.03. um 14:30 Uhr im Festsaal.
Das Treffen ist als „offenes Treffen“ mit viel Zeit zum allgemeinen Austausch gedacht.
Es wird um Teilnahme an Forschungsprojekten gehen, um Fördermöglichkeiten für unsere Gruppenaktivitäten und um alle Themen, die Ihnen am Herzen liegen.
Außerdem bekam ich stellvertretend für die Gruppe einige Einladungen und Informationen zu parkinsonrelevanten Themen, die ich Ihnen gerne weitergebe.
Ich freue mich auf Sie!
Herzliche Grüße, Heike Marré